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Ich bin Kieferorthopäde
Tipps für Pflege, Ernährung und Freizeit mit fester Zahnspange

FAQ/Blog

FAQ

Wer eine feste Zahnspange benötigt, hat natürlich viele Fragen. Hier gibt es die Antworten dazu. Wer es noch genauer wissen will, sollte auch einen Blick in den Blog werfen oder direkt beim Kieferorthopäden nachfragen.

  • Wem eine Multibandbehandlung bevorsteht, der braucht heutzutage keine Bedenken mehr wegen seines Aussehens zu haben. Denn längst gibt es nicht mehr nur Metallbrackets und Bögen. Vielmehr bietet die moderne Kieferorthopädie Brackets aus Spezialkeramiken an, die sich optisch an die jeweilige Zahnfarbe anpassen und somit unauffällig im Mund erscheinen. Werden zudem noch statt metallfarbener Behandlungsbögen weiß ummantelte Bögen eingesetzt, ist der ästhetische Eindruck perfekt.

  • Essen macht auch mit Zahnspange Spaß. Aber: Harte Lebensmittel wie zum Beispiel Brotkrusten, festes Fleisch oder Nüsse können Brackets und Drähte beschädigen. Sie sollten deshalb vor dem Essen zerkleinert werden. Das ist gerade bei Keramik-Brackets besonders wichtig. Vorsicht auch bei Kau- und Karamellbonbons. Sie können sich in der Spange festsetzen und sind dann schwer wieder zu entfernen. Überhaupt sollte man während der Behandlung Süßigkeiten und gezuckerte Getränke meiden, damit die Zähne schön und gesund bleiben.

  • Sport mit fester Zahnspange ist kein Problem, denn Brackets und Drähte sind stabil an den Zähnen befestigt. Bei manchen Sportarten wie zum Beispiel Eishockey sollte ein Mundschutz getragen werden – aber das machen ja auch die Spieler ohne Zahnspange. Speziellen Mundschutz für Zahnspangenträger und weitere Tipps gibt es beim Kieferorthopäden.

  • Bis man sich nach Erhalt einer sogenannten Multibandapparatur (Brackets mit Bögen) an diese gewöhnt hat, dauert es schon ein paar Tage bis eine Woche. Ist doch ganz klar – ein Fremdkörper im Mund, der vorher nicht da war und nun als störend empfunden wird. Und ja, es kann mitunter auch mal schmerzen bzw. wird ein gewisser Druck verspürt. Dieser kommt von den durch die Apparatur wirkenden Kräften, die die Zähne in ihre korrekte Position bewegen. Clever ist, wer sich für hochmoderne Bögen mit thermoaktiver Legierung entschieden hat. Denn diese reagieren auf Kälte und Wärme. Einfach einen Schluck eines kalten Getränks zu sich nehmen und die Kräfte sind vom einen Moment zum anderen verschwunden. 

  • Mit Zahnspange fühlt sich das Spielen von Blasinstrumenten am Anfang etwas ungewohnt an. Mit etwas Übung gewöhnt man sich schnell daran und kann genauso gut spielen wie Musiker ohne Zahnspange.

  • Zähne bewegen sich nicht nur während des Wachstums, sondern ein Leben lang. Dies geschieht durch Abbau und Neubildung von Knochen sowie durch Druck- und Zugbewegungen der zahnumgebenden Fasern. Während natürliche Zahnbewegungen langsam erfolgen, laufen kieferorthopädische Zahnbewegungen schneller ab. Grund dafür sind die während der Behandlung wirkenden Kräfte, die durch die jeweils eingesetzte KFO-Apparatur entstehen. Kommen im Wachstumsalter aufgrund der noch relativ leicht beeinflussbaren Kieferknochen und Fasern meist lose Geräte zum Einsatz, werden nach Erreichung des Wachstumsgipfels in der Regel festsitzende Zahnspangen (Brackets und Bögen) eingesetzt.

  • Sollen die während einer festsitzenden KFO-Behandlung besonders plaquegefährdeten Zähne zusätzlich geschützt werden, empfiehlt sich die Durchführung einer Glattflächen- bzw. Bracketumfeldversiegelung. Hierbei wird vor oder nach dem Bracketkleben ein Speziallack auf die Zahnoberflächen aufgetragen, der den Zahnschmelz während der Therapie vor Ablagerungen schützt. Nichtsdestotrotz muss parallel stets eine gründliche Mundhygiene erfolgen.

  • Anders als bei losen Zahnspangen ist bei Trägern von festen Zahnspangen kaum Disziplin gefragt: Die Brackets und Drähte bleiben während der gesamten Behandlung im Mund und korrigieren die Zähne damit rund um die Uhr. Aber: Nur mit regelmäßigen Kontrollterminen beim Kieferorthopäden kann die Zahnspange richtig gut wirken. Für schnelle Behandlungserfolge sollten die Termine also auf jeden Fall wahrgenommen werden. Kleiner Tipp: FORESTADENT BioQuick Brackets, QuicKlear Brackets und BioBögen helfen dabei, die Behandlung weiter zu beschleunigen. Wer zusätzlich zur festen Zahnspange weitere Behandlungsmittel wie zum Beispiel Gummibänder trägt, sollte das selbstverständlich regelmäßig tun. Ebenso wichtig ist regelmäßiges und gründliches Zähneputzen. Denn nur, wenn die Brackets frei von Belägen und Essensresten sind, kann der Bogen ungehindert gleiten und die Zahnstellung optimal korrigieren – und das ist die Voraussetzung für schnelle Behandlungserfolge.

  • Feste Zahnspangen sind gar nicht peinlich, sondern etwas ganz Normales. Denn rund die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen in Deutschland trägt eine Zahnspange. Und auch im Erwachsenenalter wird die feste Zahnspange immer häufiger eingesetzt. Wer trotzdem nicht allen seine Brackets zeigen möchte, hat viele Möglichkeiten: zum Beispiel die extrakleinen Mini Sprint und Micro Sprint Brackets, die viel weniger auffallen als normal große Brackets. Oder die durchscheinenden Keramik-Brackets GLAM und QuicKlear, die sich an die natürliche Zahnfarbe anpassen und dadurch kaum sichtbar sind. Vollkommen unsichtbar sind die 2D Lingual Brackets, die an der Zahninnenseite befestigt werden.

  • Wer eine festsitzende Zahnspange (Brackets) frisch erhalten hat, muss sich ohne Frage erst einmal daran gewöhnen. Schließlich ist da jetzt ein Fremdkörper im Mund, der vorher nicht da war. So kann es durchaus vorkommen, dass man in den ersten Tagen zu lispeln anfängt oder einem das deutliche Sprechen noch ein wenig schwer fällt. Keine Angst, das ist ganz normal und gibt sich bereits nach kurzer Zeit wieder. Nämlich dann, wenn man sich an die neue Zahnspange gewöhnt hat.

  • Das muss jeder für sich entscheiden. Fakt ist, die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Erfüllung streng definierter Voraussetzungen nur die (anteiligen) Kosten für eine zweckmäßige und möglichst wirtschaftliche Behandlung. Diese schließt jedoch in der Regel nicht den Einsatz modernster Materialien und Apparaturen ein. Wer dennoch nicht auf eine unauffällige, bequeme und möglichst schnelle Korrektur seiner Zahn- bzw. Kieferfehlstellung verzichten möchte, der sollte sich von seinem Kieferorthopäden unbedingt über private Zusatzleistungen beraten lassen.

  • Eine neu eingesetzte Zahnspange fühlt sich anfangs etwas ungewohnt im Mund an. Nach ein paar Tagen hat man sich jedoch daran gewöhnt. Außerdem reguliert der Kieferorthopäde den Druck oder Zug auf die Zähne so gut, dass man außer einem leichten Spannungsgefühl gar nichts merkt. Und weil FORESTADENT Brackets keine scharfen Ecken und Kanten haben, sind sie von Anfang an angenehm zu tragen.

  • Nein, keine Angst. Es tut nicht weh. Man verspürt lediglich einen gewissen Druck, wenn der Kieferorthopäde mit der speziellen Entfernungszange am Bracket ansetzt und dieses durch Drehen von der Zahnoberfläche entfernt. Das geschieht alles innerhalb weniger Sekunden, sodass die Zähne in null Komma nichts von den Brackets befreit sind. Anschließend werden noch die Kleberreste entfernt, die Oberflächen poliert. Fertig.

  • Bei den Brackets werden klappenlose sowie Brackets mit Klappverschluss (selbstligierende Brackets) unterschieden. Während letztere den in den Bracketschlitz eingelegten Bogen mithilfe einer kleinen Klappe (Clip) automatisch festhalten, muss der Behandlungsbogen bei klappenlosen Brackets mithilfe sogenannter Ligaturen befestigt werden. Dies können entweder kleine Metalldrähte oder durchsichtige bzw. farbige Gummi- oder Kunststoffringe sein.

  • Wer merkt, dass sich sein Kleberetainer hinter den Frontzähnen löst, sollte so schnell wie möglich die Praxis aufsuchen, damit diese den Draht wieder richtig fixiert. Denn solch Retainter hat eine ganz wichtige Aufgabe – er sorgt dafür, dass die Zähne ihre neu gewonnene Stellung beibehalten. Ist der Retainer sogar ganz abgegangen, muss er so schnell wie möglich durch einen neuen ersetzt werden. Also, ob locker oder ganz ab – dringend reparieren lassen!

  • Wer eine feste Zahnspange bekommen hat, muss deswegen keinesfalls auf seinen geliebten Sport verzichten. Damit den Brackets und den in sie eingespannten Bögen jedoch nichts passiert, sollten sie während des Sports besonders geschützt werden. Dies kann mithilfe eines aus weichem Kunststoff hergestellten Sportmundschutzes geschehen. Es gibt sie in den verschiedensten Farben und somit bestimmt auch in der gewünschten Vereinsfarbe. Nachteil: Die Kosten werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, sondern sind selbst zu tragen. 

  • Beim ersten Termin erfolgt die Erstberatung mit Befunderhebung. Es wird der Grund für das Aufsuchen eines Kieferorthopäden geklärt und sämtliche für die Befunderhebung und den späteren Behandlungsplan wichtigen Informationen eingeholt. Der zweite Termin widmet sich dann der kieferorthopädischen Analyse bzw. der Erstellung der notwendigen Befundunterlagen (Kieferabformungen, Röntgen, Funktionsbefunde etc.). Im Rahmen des dritten Termins wird dann die vorgesehene Therapie bei detaillierter Erläuterung des Behandlungsplans mit dem Patienten bzw. dessen Eltern besprochen und der Heil- und Kostenplan ausgehändigt. Sind alle Fragen zur Therapie und zur Kostenübernahme geklärt, kann die Behandlung beginnen.

  • Erwachsene mit fester Zahnspange sind heute nichts Ungewöhnliches mehr. Sogar Promis lassen sich mit Brackets auf dem roten Teppich fotografieren. Kein Wunder, denn die meisten Zahnfehlstellungen lassen sich auch im Erwachsenenalter gut korrigieren. Eine Altersgrenze gibt es dabei nicht. Ästhetische Bracket-Materialien wie Keramik oder die unsichtbare Spange sorgen außerdem für ein sicheres Auftreten im Alltag und im Beruf.